“Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt.”
]]>Spitzelei ohne strafrechtliche Folgen
bq. Die Spähaktionen gegen deutsche Bürger durch den US-Geheimdienst NSA bleiben juristisch wohl ohne größere Folgen. Nach Informationen von NDR, WDR und der “Süddeutschen Zeitung” leitet Generalbundesanwalt Harald Range keine Ermittlungsverfahren gegen ausländische Geheimdienste ein. Auch wegen der jahrelangen Überwachung eines Handys von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist demnach kein Ermittlungsverfahren geplant.
“Die Augen davor zu verschliessen, dass wir in Zukunft Gefahr laufen, ausgerechnet die Tagespresse bei Google-Suchen nicht mehr zu finden, sollte jedoch ausreichen um bei uns allen eine Gänsehaut zu erzeugen. Und nackte Panik bei den Verlagen.” RA Jens Ferner
Wobei ich ja befürchte, dass Google das Ganze am Arsch vorbei geht und wirklich nur kleine Aggregatoren, Blogger und Schreiber in Sozialen Netzen betroffen sind. Leute, die nicht mal eben so Prozesse führen können.
Berliner Lobbykratie. Geh einfach sterben.
]]>“Die Augen davor zu verschliessen, dass wir in Zukunft Gefahr laufen, ausgerechnet die Tagespresse bei Google-Suchen nicht mehr zu finden, sollte jedoch ausreichen um bei uns allen eine Gänsehaut zu erzeugen. Und nackte Panik bei den Verlagen.” RA Jens Ferner
]]>“Gewinnen werden die Verlage am Ende dieses Kampfes ungefähr nichts. Und sie ahnen noch nicht einmal, was sie durch die Art, wie sie ihn geführt haben, verloren haben.”
ebenda
“Wer braucht eigentlich das Leistungsschutzrecht? Ich habe nach wie vor die große Befürchtung, dass es in Wirklichkeit gar nicht gegen Google geht. Sondern darum, die Deutungshoheit der Verlage im Netz gegenüber Blogs, Facebook und Twitter zurückzugewinnen.”
Udo Vetter
“Aus Sicht der Verlage ist damit der Versuch, Google zur Kasse zu bitten, gänzlich gescheitert. Es dürfte sich lediglich um einen Formelkompromiss handeln, der niemandem hilft, aber dennoch zusätzliche Rechtsunsicherheit erzeugt.”
Thomas Stadler
Die meisten (ob unter Klarnamen oder Nick) beschränkten sich auf normalele Diskussionen, maximal verbale Attacken gab es oder Rumgetrolle (ähnlich, wie es mitunter im Heiseforum üblich ist). Trotzdem achtete ich anfangs sehr darauf, dass mein Name nicht fiel und bis heute zumindest meine private Adresse unbekannt blieb. Leider war mein Arbeitgeber nicht geheim zu halten und damit letzlich auch mein Name. Einige Typen, die nicht mit einem durchgreifenden weiblichen Admin zurechtkamen, hatten da schon Ideen, wie sie mich ärgern wollten. Umgesetzt wurde das Trollen in Kundenforen, die ich dann eine Weile abschalten musste. Einen “Besuch” auf meiner Arbeitsstelle hatten sie auch geplant, er kam dann aber nicht zustande. Dadurch, dass ich im Web durch die Community geschützt wurde, liefen diverse virtuelle Stalkingversuche ins Leere. Allerdings wollte ich meinen Kindern nicht zumuten, dass plötzlich ein durchgeknallter Typ vor der Wohnungstür steht, also war ich sehr vorsichtig.
Später lernte ich die diese Helden persönlich kennen und sah, dass nicht viel hinter ihrem Gehabe war. Aber das weiß man ja vorher nicht. Einige von denen traten übrigens sehr wohl unter ihrem Klarnamen auf. Das hielt sie aber nicht von ihren Aktionen ab.
Inzwischen bin ich ein Admin unter vielen, die Kinder sind groß und die Trolle von damals ebenfalls.
Trotzdem kennen mich die meisten eher als Kassandra als unter meinem bürgerlichen Namen. Dieses Pseudonym ist inzwischen sowas wie ein zweiter Name für mich geworden.
Meine Erfahrung aus diesen Foren: Auch wenn jemand mit Klarnamen postet, weiß ich nicht unbedingt mit wem ich es zu tun hab. Andere, die über Jahre ihren Nick beibehalten, kann ich gut einschätzen. Ausserdem verhindern Klarnamen nicht, dass getrollt wird oder andere virtuell oder persönlich angegriffen werden. Für ein Ziel solcher Angriffe bietet ein Pseudonym aber mehr Schutz.
(geschrieben für Fuck Yeah Pseudonyms )
]]>Ach nein, die heißt ja jetzt “Mindestdatenspeicherung”, denn: “Dieser Begriff ist besser, denn bei Vorratsdatenspeicherung wird man merkwürdig angeschaut”, sagt Innenminister Friedrich.
Ich glaube, wir können Sie beruhigen Herr Friedrich, es liegt nicht am Begriff. Es liegt am Inhalt des Gesetzes. Und nein, es ist keine bösartige Interpretation und auch nicht politisch daneben, wenn man befürchtet, dass das Gesetz dazu verwendet werden könnte, missliebige Bürger zu bespitzeln. Mitunter ist es ja schon verdächtig, wenn man auf die Verfassung pocht und Gesetze kritisiert, die mit ihr kollidieren.
“Der Zugriff auf Computer müsse natürlich dort möglich sein, wo Kriminelle Skype einsetzen.” Und Kriminelle nutzen Parkbänke und Briefe und überhaupt alles … Sollen wir jetzt alles überwachen? Die Floskel vom “Rechtsfreien Raum” Internet, könnt ihr noch so oft wiederholen. Sie wird dadurch nicht wahrer. Im Internet gelten die gleichen Gesetze wie im realen Leben. Es wird nur leichter sich zu informieren und zu artikulieren.
Habt ihr echt soviel Angst vor dem unberechenbaren Volk?